Das Duell!

Showdown bei uns auf dem Acker. Die Jungs aus dem Emsland sind bei uns angetreten, um ein für alle mal zu klären, wer das schnellere Kart hat – damit die ewigen frotzeleien aufhören. Wer damals wen herausgefordert hat, kann ich heute gar nicht mehr sagen. Sicher ist nur, dass keiner der langsamere sein wollte, und siegesgewiss haben wir eingeladen.

Unser Bock ist ja schon ne Weile fertig, und dank Leistungsoptimierung auch ordentlich flott unterwegs. Die Emsländer sind einen anderen Weg gegangen. Sie hab sich ein altes Quad organisiert, den alten 10PS-Motor rausgeworfen und nen 600er-Ninja-Motor implantiert. Das Teil hat fette 110 PS!

 

 

Wir sind dann raus auf den Acker, haben das Terrain gecheckt und die Motoren warmgefahren. Nach den üblichen Nettigkeiten (den Verlierern Tempos anbieten; fragen, ob das Quad schon Benzin bekommt oder noch Muttermilch; etc.) haben wir uns aufgestellt zum Viertel-Meile-Rennen. OK, der Acker ist keine viertel Meile lang, aber ihr wisst schon, was ich meine. Christoph hat das Gogo-Girl gemacht und die Startflagge geschwenkt. Ich bin unseren Hobel gefahren, Henning deren. Schluss mit lustig – jetzt wirds ernst!

Das Ergebnis des direkten Duells seht ihr hier:

Was soll ich sagen: Das Quad macht nicht nur Krach wie ein Großer, das Ding geht auch wie die Hölle. Kurz: wir haben verloren, und die Emsländer verdient gewonnen. Gegen das Höllengerät haben wir keine Chance.

Hier noch mal offiziell unsere herzlichen Glückwünsche an die Gewinner!

Danach war dann offen für alle. Wir wollten unbedingt das Quad fahren, und die Jungs unbedingt unseren Renner.

 

 

Mein persönlicher Eindruck vom Quad: Was für eine Kampfsau! Ein Ritt auf ner Kanonenkugel ist dagegen so spannend wie ne Butterfahrt mit Hansi Hinterseher.

Die rote Reißleine muss übrigens sein. Das Quad hat wohl schon mal den einen oder anderen abgeworfen und ist dann alleine weitergefahren. Bei einem Abflug zieht die Leine einen Stecker ab und der Motor geht aus. Ist besser als das Quad wieder einzufangen.

 

 

Fazit: Wir werden noch ein wenig mehr an der Leistung schrauben (wir haben da schon was im Kopf), und werden dann die Revanche bei den Emsländern einfordern.

Hier kommen jetzt einfach die ganzen Videos, die wir gemacht haben. Fotos findet Ihr unter „Full Story“. Viel Spaß damit!








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Hinterachsgeometrie festlegen

Geplant sind ja zwei Stehlager auf zwei Platten die seitlich an den Rahmen geschweißt werden. Also gesagt und getan, die Welle in die Lager geschoben, diese auf den Platten positioniert und festgeschraubt und schon konnte geheftet werden. Danach schön festschweißen und siehe da, es sieht schon wieder etwas mehr nach dem aus was es ja werden soll.

 

Teilebeschaffung. Legal versteht sich…

Lang nix gehört von der Bierkiste, in der Zeit haben andere ganze LKW-Ladungen leer getrunken, ich weiß. Bin aber nicht untätig gewesen was das ganze angeht. Mit´m Fotos machen ist´s auf Arbeit nicht immer so leicht, aber hier ein paar Neuerungen bzw. ein paar Teile die mich meinem Ziel etwas näher bringen.

Als erstes erwähnt das Lenkrad. Der geübte Blick einiger Leser wird´s mit Sicherheit direkt erkannt haben, es mußte kein Ferrari dafür sein Lenkrad lassen, es war viel einfacher und von der Größe her auch passender. Mal eben im großen Auktionshaus nen Euro auf ein defektes PC-Lenkrad mit Pedalerie usw geboten und den Zuschlag bekommen. Das ganze geraffel drumherum weg und hier ist das Ding. 1a Bierkistenlenkrad, 25cm Durchmesser, schön handlich also, paar Knöppe dran um evtl den Totschalter für den Motor anzusteuern und zwei Wippen für Gas und Bremse, ob sich das realiaieren lässt stellt sich aber noch heraus. Auf jeden Fall hab ich mich schon um die Lenkstange und den Adapter zur Lenkradaufnahme gekümmert.

 

 

Weiter gehts mit der Hinterachse. Hab lang und viel gelesen, Originalkartachsen sind recht Teuer, 100 Euro sind da nix. So viel wollt ich nicht ausgeben, das ist sicher. Also mal beim Kartschrauben bei McBain auf´m Hof gestöbert und siehe da, zwei alte Regalstangen. Recht dickwandiges Materiel zum Mitnahmepreis eines lächelns. Danke Frank. Aus zwei mach eins. Gewinde rein in beide Enden, ein Stück Gewindestange , bohren, verstiften und siehe da eine Hinterachse war gebohren. Über die Haltbarkeit der Lösung wie immer dann mehr wenn´s in die Hose gegangen ist. Hier erst mal ein Bild von eben dieser.

 

 

Weiterhin in Arbeit sind die Radsterne zur Felgen sowie Bremsscheiben und Kettenradaufnahme. Gab´s ja bei der Vielzahl an Felgen dabei und diese sind ebenfalls schon soweit bearbeitet wie ich es für nötig halte. Nuten sind ausgemessen, die entsprechenden Federn gefräst. Bilder sagen auch hier mehr als Worte.

 

Wie immer später mal mehr in diesem Ihrem Kino. Have Fun…

Mal wieder ne Klasse Idee, glaub beim Biertrinken…

Wie es der Titel schon beschreibt, ein paar Bier, etwas im Net oder Tv gesehen und schon entsteht ein neues Projekt. Bei mir war´s so, oder so ähnlich. 😉 Aber das ist hier nicht von interesse. Eigentlich möcht ich darüber schreiben wie das alle geht. Viele Bilder davon hab ich leider nicht, die Idee das alle zu bloggen entstand erst nach Beginn der Projekts. Dafür hab ich von allem ein 3D-Modell, hab mir als erstes die Mühe gemacht und alles am PC konstruiert. Die Info´s hierzu bieten eine Menge verschieden Pages über das Thema im Internet. Soweit die Theorie. Alle benötigten Teile gezeichnet und als Baugruppe „Fahrende Bierkiste“ zusammengesetzt.

In der Praxis sieht es dann so aus, angefangen hab ich damit ne Kiste Bier zu leeren, diese ist ja schließlich das Hauptaugenmerk bei dem Projekt. weiter ging es mit ein paar Viekantrohren in 30x30mm, diese auf Länge gesägt und sauber verschweißt und verschliffen. Der Grundrahmen so wie er auf einem Bild aussieht ist also schon mal fertig. Ein paar kleinigkeiten fehlen noch, diese kommen aber im Zusammenhang mit anderen Bauteilen. Die Räder zum Beispiel, ohne Abmaße ist es nicht so leicht alles gerade auf die Beine zu stellen und ich warte damit bis wenigstens hinten die Räder montiert sind. Was mich aber zu einem kleinen Problem bringt: Woher einen Satz Räder, in meinem Fall welche aus dem Kartsport nehmen ohne ein halbes Vermögen los zu werden? Bei ebay gehen ab und an so Bastelsätze weg, mit kaputten Felgen oder Reifen. Genau richtig für mich dacht ich. Naja, aus zwei gekauften Sätzen ist immer noch kein ganzer geworden, zudem sind auch noch die Größen unterschiedlich. Aber auch das Problem wird gelöst, bin ich mir sicher. Da Bild zeigt ganz gut wovon ich schreibe, viele Reifen und Felgenteile, alles bunt gemischt vom Aufbau und den Abmessungen.

Was sich als Kinderspiel heraus stellte war die Beschaffung des Antrieb´s, in dem Falle erst mal ein Poketbikemotor. Die sind klein, günstig und gut zu haben, zudem entfällt durch die Fliehkraftkupplung eine Schaltung. Da war Kollege Zufall dran beteiligt, ich hab nur mit nem Nachbarn darüber gesprochen was ich so vor hab und da meint er doch er hätte noch nen Motor für mich liegen. So schnell kann´s gehen. Auf dem Bild hat der Motor auch schon ne Bodenplatte erhalten auf der er später im Rahmen lagern wird. Das war es erst mal hierzu von mir, ich bin erst mal mit Teilebeschaffung beschäftigt und warte gespannt darauf das McBain sich hier mal zum Thema Golf meldet. 😛

Mal eben die Welle machen

Es tut sich was, man soll´s kaum glauben, aber auch ich komm mit meinem Projekt weiter. Hab die Tage beim freundlichen Händler im Net ein paar Steh.- und Flanschlager gekauft, somit konnt es der Welle an den Kragen, oder besser gesagt ans überschüssige Material gehen. Einige Bilder sind mit der Handy-Cam geschossen, also nicht wundern. Zu sehen ist aber wie sowas geht. Eine Drehbank wird benötigt, einspannen, bei der freien Länge ne Spitze davor und ab geht´s. Die Lager haben ein 25er Passmass, die Welle jetzt auch. 😉

Damit die Radsterne, die zwar geklemmt werden, nicht durchrutschen fehlte noch die Nut für die Passfeder. Auch hier ein leichtes wenn mann kann und weiss wie. Also ab auf die Fräsmaschine und drin die Nut.

 

Was fehlt da noch? Die Anprobe natürlich. Bittesehr!

Die Platten auf denen die Stehlager ruhen sind noch nicht verschweisst, das ist der nächste Schritt. Ich wollt den passenden Platz erst komplett verbaut festlegen. Es geht in kleinen Schritten, aber es geht voran. 😉 Cu