Alles hat ein Ende, auch bei uns gibt es zwei…

zu vermelden auf jeden Fall. Es geht hier natürlich weiter im Blog, uns ist aber nicht entgangen das wir vergessen haben euch zu berichten wie es mit dem ein oder anderen Projekt weiter ging.

Ich möchte mich zu meinem Projekt recht kurz fassen. Es war am Ende für mich der beste und überzeugendste Weg mich von einer Altlast zu lösen. Ewig stand es rum und ich schob es nur von einer Ecke in die andere, bin nie dazu gekommen es fertig zu stellen und als der Platz letztens gebraucht wurde habe ich kurzentschlossen das Projekt Fahrende Bierkiste eingetauscht. Eine fast fahrende Kiste, gegen eine volle Kiste Pils.

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Warum wir nie verkündet haben wie weit der Golf in der Aufarbeitung ist wissen wir beide nicht. Eines ist aber soweit klar, er verrichtet seit ein paar Jahren wieder seinen Dienst auf der Straße und Franks Frau hat Spaß daran Ihr erstes Auto wieder fahren zu können. Die Vollabnahme inklusive H-Kennzeichen war kein Problem. Hier also das Ergebnis der Mühen, Hut ab Frank, sehr gute Arbeit.

Rückblick auf 2017

Hallo liebe Leser, Ihr frag euch zurecht auf was wir in 2017 zurück blicken wollen? Es ist uns nicht entgangen das hier tote Hose, gähnende leere, Ebbe, oder wie es auch immer heißen mag, herrscht. Tatsächlich sind wir nicht viel zum Schrauben an unsere Projekten gekommen, auch wurde der Crosser nicht einmal aus seiner Ecke geholt. Es hat viele Gründe, uns geht es aber gut, wir verstehen uns weiterhin und wie immer Prima, hatten aber andere Sachen im Blick und zu tun. Ich hoffe wir haben für 2018 mehr zu berrichten und als kleine Vorschau hier schon mal die Ankündigung auf 2 neue Beiträge in nächster Zeit.

In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr, weiterhin erholsame Tage zwischen den Tagen, bis in 2018.

Greetz $chuH

Jahresrückblick 2013?

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Überall liest und hört man von Jahresrückblicken. Da ihr ja aufmerksam unseren Blog verfolgt wisst ihr über alles Bescheid was dieses Jahr gelaufen ist. Wir blicken also nicht zurück sondern nach Vorn. Was wäre möglich, was könnte gehen, was lässt sich bei/ von uns realisieren.

Wir haben ja noch unser Turbotriebwerk. Ne Kettensäge damit zu betreiben wäre doch was.

Oder ein Kompaktes Kart für die Straße?

Lange träumen wir auch schon von nem V8-Motor, wieso nicht einen aus 8 Zweitaktmotoren bauen?

Schaut nicht zu lange zurück, der Blick geht nach vorn auf das was noch kommt. In diesem Sinne, bis nächstes Jahr mal, kommt gut rüber, wir lassen von uns hören.

Langsam muss es ein Auto werden

Damit auch von außen endlich mal Fortschritt zu erkennen ist, hab ich ein wenig Kosmetik betrieben. Bedeutet: Rückleuchten rein und Stoßstangen dran. Sind nur wenige Handgriffe, lässt die Karre aber immer mehr nach dem aussehen, was es mal werden soll: ein Auto!

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Und jetzt, wo der Himmel drin ist, können auch endlich die Scheiben rein. Zu zweit ein Kinderspiel. Gummidichtung auf die Scheibe gedrückt, in der Nut für den Fensterrahmen ein 2.5mm² Kabel eingezogen und die Scheibe von außen auf den Rahmen gedrückt. Wenn jetzt gleichzeitig von außen feste gedrückt und von innen am Kabel gezogen wird, zieht man mit dem Kabel das Gummi um den Fensterrahmen. Natürlich muss da ordentlich Pril an das Gummi, sonst flutscht das nicht. Die Vorbereitung dauert hier länger als das Scheiben einziehen selbst. Auch wenn die Scheiben noch schmutzig sind – optisch bringt das den Wagen echt nach vorne!

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Wo ich schon mal bei den Scheiben war, hab ich dann auch gleiche neue Scheiben und Klötze auf die Vorderachse gepackt. Das alte Zeugs war über die Jahre komplett verrostet und unbrauchbar. Neue Bremsschläuche gabs auch gleich. Die ganzen Leitungen hatte ich vor einiger Zeit ja schon mal neu gemacht.

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Hinten hab ich dann auch gleich fertig gemacht. Nützt ja nix. Außer kann dann Bremsflüssigkeit drauf und entlüftet werden. Positive Überraschung, als ich den Karton mit den Ersatzteilen geöffnet habe: Die Bremse ist komplett vormontiert. Geil!

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Auspacken, ansetzen, drauf drücken, Federn zur Fixierung rein, ferig. So einfach hab ich schon lange keine Trommelbremse mehr repariert.

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In die Trommeln selbst mussten noch die Radlager rein – aber das ist ein Kinderspiel. Danach konnten die auch montiert werden.

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Jetzt könnten eigentlich mal die Räder dran…

Spannend, so ein Himmel

Damit endlich mal die Scheiben in den Golf rein können, muss vorher noch ein neuer Himmel rein. Ich habe lange gezögert, den Alten rauszuwerfen, hab mich aber dann doch dazu durchgerungen. Jetzt liegt der Neue hier vor uns und will eingezogen werden.

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Natürlich habe ich vorher die alte Dachisolierung rausgeworfern. Das war ein 32 Jahre alter Mix aus Produktionsresten, die sich nach dem Zusammenfegen der Werkshallen als Isolierung eignete. Mittlerweile teilzersetzt und echt nicht mehr gut. Reingekommen sind dafür selbstklebende Dämmmatten, die zusätzlich mit ca. 1cm dickem Schaumstoff bezogen sind.

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Schuh und ich haben und uns dann den alten Himmel angesehen, und festgestellt, dass die Holme zuerst bespannt wurden, und danach erst der Himmel rein kam. Also ran ans Werk. Gar nicht so einfach, das kann ich euch sagen. Die Holme sind in alle Richtungen in sich verwunden. Aber als erst einmal der Anfang gemacht war, ging es zumindest „zügig“ von der Hand. Der neue Himmel, bzw. die Holmbespannungen haben wir zuerst mit vielen Fold-Back-Klammern aus dem Bürobedarf fixiert.

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Danach Stück für Stück wieder gelöst, mit Klebstoff benetzt, ablüften lassen und dann verklebt. Als Klebstoff haben wir nen Einkomponentenkleber genommen. Beide Seiten einstreichen, 10 Minuten ablüften lassen und dann die Klebstoffflächen aufeinander drücken. Sobald die Kontakt haben, kleben die unlösbar aufeinander. Man hat also genau einen Versuch – und der muss passen.

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Die erste bespannte C-Säule sah dann auch schon ganz gut aus.

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Und so gings dann weiter mit der anderen Seite, den A-Holmen und am Ende dem Dachhimmel selbst.

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Am Ende war der Himmel dann überall verklebt und sieht echt geil aus. Ein Foto davon liefere ich nach – aber soviel ist sicher: faltenfrei und ohne Macken bekommt den nicht jeder im ersten Anlauf da rein.

Und nicht, dass ihr denkt, wir haben den Himmel mal eben zwischen Frühstück und Mittag eingespannt – Schuh und ich haben nen ganzen Samstag dafür gebraucht.

Am Ende bin froh, das ich den alten Himmel rausgeworfen habe. Auch wenns ne mordsmaloche war – es hat sich mehr als gelohnt!