Den Arsch aufhübschen

Dass der Arsch wieder wie ein Arsch aussieht, wisst ihr ja schon. Aber er war eben noch nicht perfekt. So war im unteren Bereich der Endspitzen noch ein Spalt vorhanden. Dieser musste noch verschlossen werden. Ich hatte noch Reparaturendspitzen da, die hab ich einfach passend geschnitten und eingeschweißt. Jetzt hat der Arsch eine schöne Rundung. So, wie ein Arsch sie haben sollte.

Außerdem habe ich noch die Abschleppöse wieder angeschweißt. Die hatte ich vom alten Rost befreit und mit anständig Dampf auf den neuen Halter geschweißt. Soll ja schließlich auch halten.

Danach wieder alles mit Rostschutz eingejaucht und Feierabend gemacht. Zeit für den Golf ist grad knapp, muss schließlich noch den Alfa zusammenflicken.

Tbc!

Sysiphusarbeit

 

Hatte an diesem Wochenende nicht sonderlich viel Zeit. Ich hab dem Kollegen vom Turboschuh versprochen, seinen Alfa Romeo wieder zusammenzuflicken. Der Alfa ist an akutem Herzversagen gestorben. Zahnriemenriss bei Km 65.000. Er hatte nicht mitbekommen, dass Alfa den Wechselintervall mehrfach nach unten korrigiert hatte – in Laufzeit und Lebensdauer gleichermaßen. In seinem Kopf schwirrten noch die 120.000, die ursprünglich von Alfa mal angesetzt wurden. Generelles Alfa-Problem. Aber watt willste auch von einem Produkt erwarten, bei dem FIAT die Finger im Spiel hat…

 

Daher war ich nur kurz an dem Golf dran. Die linke Schwellerseite gefiel mir nicht. Hatte die Tage zufällig bemerkt, dass ich das Ganze etwas Schief zusammengeschweißt hatte. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Auf jeden Fall hatte ich eine große Delle in der Schwellerregion. War mir auch nur aufgefallen, weil das Licht sich so merkwürdig spiegelte. Gut, dass ich die Bleche abgesetzt hatte und auf Überlappung gesetzt habe. So konnte ich die Schweißpunkte lösen, das Ganze in Form bringen neu verschweißen. Jetzt isses auch gerade und ordentlich. Sieht nicht mehr so hübsch aus wie vorher, aber watt willste machen. Funktion und stabilität sind gegeben, und das ist alles, was zählt.

Danach habe ich Feierabend gemacht. Die Tage gehts weiter.

Der Arsch sieht wieder aus wie ein Arsch.

Langsam gehts voran. Nachdem der Tankstutzen fertig wurde hab ich den erstmal ordentlich mit Rostschutzfarbe eingejaucht. Dazu war ich beim letzten Mal nicht mehr gekommen.

 

 

Bevor ich jetzt den Radlauf auf der rechten Seite einschweißen konnte, musste ich mich erst um den Holm hinten kümmern. Da sind ein paar Stellen, an die komm ich nachher schlecht ran. Auch hier hab ich den ganzen alten, rostigen Gammel rausgeschnitten. Samt Abschlepphaken. Der hielt auch nur noch aus Gewohnheit. Abschleppen ging damit schon lange nicht mehr. Anmodelliert habe ich all das neue Blech wieder mit 2mm starkem Stahlblech. Wenns nachher stabiler ist als im original – macht das nix. Aber das wisst ihr ja bereits. War etwas frickelig, all die merkwürdig geformten Teile anzufertigen, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen, einschließlich der neuen Konsole für den Abschlepphaken.

 

 

Jetzt konnte ich endlich den Radlauf einschweißen. Ist sogar richtig hübsch geworden.

 

 

Früher Nachmittag, zu früh für Feierabend. Also hab ich noch den Ausschnitt für die Reserveradmulde passend gemacht und eingeschweißt. Ging sogar relativ zügig. Es war sogar noch Zeit, dass Abschlussblech anzupassen und einzuschweißen. Damit sieht der Arsch langsam wieder aus wie ein Arsch.

 

 

Noch ordentlich Rostschutzfarbe drauf und dann Feierabend. Genug geschafft.

Die restlichen Bilder wie immer unter „Full Story“.

Endlich, Ostern ist vorbei.

Was war das für ein langes und geiles Wochenende. Herrliches Wetter und rund um die Uhr Grillen und Chillen. Daher hab ich den Blog ein wenig schleifen lassen. Aber heute gings wieder ran an den Golf. Der Tankstutzen musste eingeschweißt werden. Ich hatte aus dem Schlachter ein entsprechendes Blech herausgeschnitten, es angepasst und anschließend mit dem Absetzwerkzeug das Reparaturteil abgesetzt. Von hinten reingehalten und verschweißt. Ging besser, als ich dachte.

 

 

Ich hatte noch ein wenig Zeit, also hab ich mich noch an die Heckpartie gemacht. Holmende und Abschleppöse waren ziemlich gammelig. Also raus mit dem ganzen Rummel und neu machen. Ich hab wieder mein 2mm Stahlblech genommen und die Endpartie neu anmodelliert. Ist gar nicht mal so übel geworden – und das, obwohl es noch nicht ganz fertig ist.

 

 

Bei der Gelegenheit hab ich dann auch noch ein Reparaturblech in die Endspitze des Radlaufs geschweißt.

Langsam wirds was…

Zeit ist rum – ich muss los. Morgen gehts weiter.

Dem Rad ein Häuschen bauen

Ich war wieder fleißig und hab mich dieses mal an das Radhaus gemacht. Ein ordentlichen hatte ich ja schon aus dem Schlachter herausgeschnitten. Bei meinem Golf hab ich die Flex kreisen lassen, und das gammelige Radhaus soweit ausgeschnitten, dass der Rost weg war. Ich hab zudem eine Kante von etwa 1cm stehen lassen. Schließlich brauche ich etwas Fleisch, an das ich das neue Teil anschweißen kann.

 

 

So sieht es übrigens aus, wenn man kurz nicht aufpasst, und das geschnittene Blech sich kurz vor knapp herunterbiegt und die Flex verkantet.

 

 

Und das erste Paket Flexscheiben ist auch schon alle. Das kann ja noch was werden…

 

 

Das neue Teil habe ich angehalten und entsprechend meinem Ausschnitt zugeschnitten. Plus etwa einen Zentimeter. Damit können sich die beiden Bleche etwas überlappen, und kann sie so 1a zusammenschweißen. Bevor ich das aber verschweiße, hab ich noch eine neue Gurtbefestigung eingesetzt und ein weiteres Rostloch in der Nähe zugeschweißt. Mit ausgesägtem Radhaus kommt man da saugeil ran, ich wäre blöd, das später nachholen zu wollen.

 

 

Das „neue“ Radhaus sitzt jetzt an Ort und Stelle, passt, und wurde von mir ordentlich punktverschweißt. Sieht doch schon mal ganz gut aus.

 

 

Jetzt wollte ich wieder Rostschützen, allerdings war nach sehr kurzer Zeit meine Farbe schon wieder alle. Notiz an mich: beim nächsten mal größere Pötte Farbe kaufen. Und bevor ich nicht alles 100%ig mit Farbe eingejaucht habe, kann ich nicht weiterschweißen. Nachher komm ich an die Stellen nicht mehr ran. Daher hab ich noch ein paar andere rostige Stellen eleminiert und ein wenig die nächsten Schweißkanten bearbeitet.

 

 

Feierabend.

Jede Menge Bilder wieder unter „Full Story“.