Teilebeschaffung. Legal versteht sich…

Lang nix gehört von der Bierkiste, in der Zeit haben andere ganze LKW-Ladungen leer getrunken, ich weiß. Bin aber nicht untätig gewesen was das ganze angeht. Mit´m Fotos machen ist´s auf Arbeit nicht immer so leicht, aber hier ein paar Neuerungen bzw. ein paar Teile die mich meinem Ziel etwas näher bringen.

Als erstes erwähnt das Lenkrad. Der geübte Blick einiger Leser wird´s mit Sicherheit direkt erkannt haben, es mußte kein Ferrari dafür sein Lenkrad lassen, es war viel einfacher und von der Größe her auch passender. Mal eben im großen Auktionshaus nen Euro auf ein defektes PC-Lenkrad mit Pedalerie usw geboten und den Zuschlag bekommen. Das ganze geraffel drumherum weg und hier ist das Ding. 1a Bierkistenlenkrad, 25cm Durchmesser, schön handlich also, paar Knöppe dran um evtl den Totschalter für den Motor anzusteuern und zwei Wippen für Gas und Bremse, ob sich das realiaieren lässt stellt sich aber noch heraus. Auf jeden Fall hab ich mich schon um die Lenkstange und den Adapter zur Lenkradaufnahme gekümmert.

 

 

Weiter gehts mit der Hinterachse. Hab lang und viel gelesen, Originalkartachsen sind recht Teuer, 100 Euro sind da nix. So viel wollt ich nicht ausgeben, das ist sicher. Also mal beim Kartschrauben bei McBain auf´m Hof gestöbert und siehe da, zwei alte Regalstangen. Recht dickwandiges Materiel zum Mitnahmepreis eines lächelns. Danke Frank. Aus zwei mach eins. Gewinde rein in beide Enden, ein Stück Gewindestange , bohren, verstiften und siehe da eine Hinterachse war gebohren. Über die Haltbarkeit der Lösung wie immer dann mehr wenn´s in die Hose gegangen ist. Hier erst mal ein Bild von eben dieser.

 

 

Weiterhin in Arbeit sind die Radsterne zur Felgen sowie Bremsscheiben und Kettenradaufnahme. Gab´s ja bei der Vielzahl an Felgen dabei und diese sind ebenfalls schon soweit bearbeitet wie ich es für nötig halte. Nuten sind ausgemessen, die entsprechenden Federn gefräst. Bilder sagen auch hier mehr als Worte.

 

Wie immer später mal mehr in diesem Ihrem Kino. Have Fun…

Mal wieder ne Klasse Idee, glaub beim Biertrinken…

Wie es der Titel schon beschreibt, ein paar Bier, etwas im Net oder Tv gesehen und schon entsteht ein neues Projekt. Bei mir war´s so, oder so ähnlich. 😉 Aber das ist hier nicht von interesse. Eigentlich möcht ich darüber schreiben wie das alle geht. Viele Bilder davon hab ich leider nicht, die Idee das alle zu bloggen entstand erst nach Beginn der Projekts. Dafür hab ich von allem ein 3D-Modell, hab mir als erstes die Mühe gemacht und alles am PC konstruiert. Die Info´s hierzu bieten eine Menge verschieden Pages über das Thema im Internet. Soweit die Theorie. Alle benötigten Teile gezeichnet und als Baugruppe „Fahrende Bierkiste“ zusammengesetzt.

In der Praxis sieht es dann so aus, angefangen hab ich damit ne Kiste Bier zu leeren, diese ist ja schließlich das Hauptaugenmerk bei dem Projekt. weiter ging es mit ein paar Viekantrohren in 30x30mm, diese auf Länge gesägt und sauber verschweißt und verschliffen. Der Grundrahmen so wie er auf einem Bild aussieht ist also schon mal fertig. Ein paar kleinigkeiten fehlen noch, diese kommen aber im Zusammenhang mit anderen Bauteilen. Die Räder zum Beispiel, ohne Abmaße ist es nicht so leicht alles gerade auf die Beine zu stellen und ich warte damit bis wenigstens hinten die Räder montiert sind. Was mich aber zu einem kleinen Problem bringt: Woher einen Satz Räder, in meinem Fall welche aus dem Kartsport nehmen ohne ein halbes Vermögen los zu werden? Bei ebay gehen ab und an so Bastelsätze weg, mit kaputten Felgen oder Reifen. Genau richtig für mich dacht ich. Naja, aus zwei gekauften Sätzen ist immer noch kein ganzer geworden, zudem sind auch noch die Größen unterschiedlich. Aber auch das Problem wird gelöst, bin ich mir sicher. Da Bild zeigt ganz gut wovon ich schreibe, viele Reifen und Felgenteile, alles bunt gemischt vom Aufbau und den Abmessungen.

Was sich als Kinderspiel heraus stellte war die Beschaffung des Antrieb´s, in dem Falle erst mal ein Poketbikemotor. Die sind klein, günstig und gut zu haben, zudem entfällt durch die Fliehkraftkupplung eine Schaltung. Da war Kollege Zufall dran beteiligt, ich hab nur mit nem Nachbarn darüber gesprochen was ich so vor hab und da meint er doch er hätte noch nen Motor für mich liegen. So schnell kann´s gehen. Auf dem Bild hat der Motor auch schon ne Bodenplatte erhalten auf der er später im Rahmen lagern wird. Das war es erst mal hierzu von mir, ich bin erst mal mit Teilebeschaffung beschäftigt und warte gespannt darauf das McBain sich hier mal zum Thema Golf meldet. 😛

Mal eben die Welle machen

Es tut sich was, man soll´s kaum glauben, aber auch ich komm mit meinem Projekt weiter. Hab die Tage beim freundlichen Händler im Net ein paar Steh.- und Flanschlager gekauft, somit konnt es der Welle an den Kragen, oder besser gesagt ans überschüssige Material gehen. Einige Bilder sind mit der Handy-Cam geschossen, also nicht wundern. Zu sehen ist aber wie sowas geht. Eine Drehbank wird benötigt, einspannen, bei der freien Länge ne Spitze davor und ab geht´s. Die Lager haben ein 25er Passmass, die Welle jetzt auch. 😉

Damit die Radsterne, die zwar geklemmt werden, nicht durchrutschen fehlte noch die Nut für die Passfeder. Auch hier ein leichtes wenn mann kann und weiss wie. Also ab auf die Fräsmaschine und drin die Nut.

 

Was fehlt da noch? Die Anprobe natürlich. Bittesehr!

Die Platten auf denen die Stehlager ruhen sind noch nicht verschweisst, das ist der nächste Schritt. Ich wollt den passenden Platz erst komplett verbaut festlegen. Es geht in kleinen Schritten, aber es geht voran. 😉 Cu

Feintuning für den großen Auftritt….

Sers, wie einige ja wissen hatten wir schon mal vor gegen ein paar Jungs mit nem selbst geschlüsselten Quad anzutreten und ein paar Runden auf´m Acker zu heizen. Dafür brauchte das Kart aber noch ein bisschen Feintuning, ich hab nen Cockpit organisiert, Frank ne Heizung, und wo wir grad am Wasserkreislauf bei waren flog das Thermostat gleich mit raus. Einige werden sich fragen, nen Cockpit, wieso das. Ausser ein paar Info´s wie Batterieladezustand, zu heißer Motor und zu wenig Öldruck hatten wir nix was wir vom Zustand des Motors während der Fahrt wußten. Ein Drehzahlmesser wäre doch da was feines dachten wir uns, und wie gehabt kann man die für gutes Geld überall kaufen, das liegt aber nicht in unserer Natur, vom Geld mal abgesehen. Was machen? Beim freundlichen Auktionshaus des Vertrauens so´n paar Cockpits beobachtet und im richtigen Moment zugeschlagen. Cockpit vom Ford Escort, passend zum Turbolader. 😉

Kabel lagen ja noch genug, also mal fix angeklemmt und siehe da, er geht.

Test gefällig? Bittesehr.

Ein Gehäuse kommt noch drum wo auch der Schaltblitz mit drin kommt.

Weiter gings dann auch noch beim Kühlkreislauf. Im Sommer wird uns das Wasser zu warm und das Kart kocht recht fix. Als erstes flog da mal das Thermostat raus und da noch ne Heizung bei Frank über war haben wir die noch in den Kreislauf eingestrickt. Blech gebogen, angeschweißt, angeklemmt. Ganz einfach! Ist ja im Prinzip nix anderes wie der Kühler auch, ein Wärmetauscher. Wir haben quasi nur die Kühlerfläche vergrößert.

Noch ne Kleinigkeit am Rande, eigentlich wollt ich nur ne Mutter nachziehen die sich am rechten Stoßdämpfer vorn gelöst hat. Wie es kommen mußte kam es auch, ein-zwei kleine Drehungen und schon war der Gewindebolzen ab, Klasse. Aber nicht unlösbar. Gerade abflexen, neues Loch bohren und Gewinde schneiden. „Einmal mit Profi´s arbeiten“ war dann der erste Kommentar als Frank das gesehen hat. Das letzte Bild zeigt wieso. 😉

 

Vorbeugen ist besser als auf die Schuhe ko……….

Es gibt ja ein paar ungeschriebene Gesetze beim Schrauben. Eins davon ist die Tatsache das Teile die man verbaut und  doppelt oder als Reserve nochmal liegen hat nicht kaputt gehen. Nichts leichter als das und einen Turbolader für nen ganzen Euro beim Internetauktionhaus unseres Vertrauens beschafft. Dieser kam ganz aus Österreich und der Versand war das teuerste an der ganzen Geschichte. Nur diese Tatsache wäre zu kurz für einen ganzen Beitrag, also haben wir noch etwas geschraubt. Besser gesagt geschweißt und geschraubt. Als erstes musste der Vordere Bremskreis stillgelegt werden da wir immer wieder mit blockiertem Rad vorne Rechts gefahren sind und keine Böcke hatte der Ursache auf den Grund zu gehen. „Wer bremst verliert“ sagt man ja. Also nen Byepass gelegt und gut. In diesem Falle hat Frank nur die Leitung einer Seite komplett entfernt und die andere Seite auf die offenen Stelle gelegt. Somit einen Kreislauf erschlossen und alle Energien wirken jetzt auf die Hinteren Räder.

Bei Kurvenfahrten mit dem Kart haben wir immer Dreck gefressen, so richtig. Und diese Tatsache wollten wir etwas mildern. Dreckig werden wir immernoch um das schon mal vorweg zu nehmen. Der jeweilige Fahrer sitzt jetzt aber nicht mehr ganz im direkten Dreck-Schleuderberreich.

Wir haben ein paar Querstreben eingeschweisst und 2mm Stahlblech dazwischen gebraten, das hatte Frank noch über und bot sich hierfür an.

 

Eine Testfahrt durfte nicht fehlen, Test erflogreich abgeschlossen, mehr bleibt dazu nicht zu sagen. 😉