Es ist vollbracht!

Der Golf ist lackiert.

Ergebnisse gibts noch keine, weil man nach der Lackierung in meiner Kabine keinen Meter mehr gucken konnte. Der Lack wird jetzt erst einmal ein paar Tage durchhärten. Und dann schauen wir mal, was es geworden ist.

Hoffentlich ist auf dem Golf mehr Farbe gelandet als auf mir 😉 :

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…tbc!

Sieht schon wieder aus wie ein Auto

Nachdem die Anbauteile lackiert waren, konnte ich die Karosse in meine Lackierhalle schieben. Dort habe ich alle Stellen lackiert, die nach der Montage der Anbauteile nicht mehr erreichbar sind.

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Schön dick drauf, die Farbe. Schadet ja nicht.

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Auf dem Foto sieht es aus, als wäre da ne Struktur im Lack, dem ist aber nicht so. Keine Ahnung, warum das auf dem Bild so rüber kommt.

Nachdem der Lack der Karosse getrocket war, haben Schuh und ich uns dran gemacht, die Anbauteile wieder anzubauen.

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Kotflügel dran, Türen dran, Spaltmaße einstellen…

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… und zu guter Letzt die Heckklappe drauf.

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Jetzt steht noch ein letztes Mal Anschleifen auf dem Programm. Anschließend eine gründliche Reinigung und dann kann ich den Wagen endlich komplett lackieren.

Es geht voran!

Langsam aber sicher nähere ich mich einem großen Etappenziel: der Lackierung. Kotflügel, Türen, Haube und Heckklappe sind soweit vorbereitet. Nachdem noch ein finale Schicht Füller drauf kam und ein letztes mal geschliffen wurden, waren sie bereit für die Farbe.

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Erstmal nur die Innenseiten und Flanken. Da ich den Golf nachher in einem Stück lackiere, muss ich vorher all die Stellen lackieren, an die ich nachher nicht mehr ran komme. Also Atemschutz auf und drauf die Farbe.

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Sieht soweit schon mal ganz gut aus. Als nächstes ist dann die Karosserie dran. Holme und Kanten, die nachher nicht mehr erreichbar sind, müssen auch Farbe bekommen. Am Ende werden dann alle Karosserieteile zusammengebaut und die Kiste am Stück übergejaucht.

Als ich fertig war, hab ich erst gesehen, wie wichtig Atemschutz doch ist.

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Da sag noch mal einer, die Dinger sind über…

Boah, hab ich die Faxen dicke…

Spachteln, schleifen, spachteln, schleifen. Wenn zwischendurch Zeit war, dann spachteln und schleifen. Es hängt mir, gelinde gesagt, zum Hals raus. Aber nützt ja nix.

Letztes Jahr hatte ich viel mit dem Schwingschleifer geschliffen. Das ging aber nur mäßig vorwärts. Und wirklich eben war das Ergebnis nicht. Also hab ich mir eine Art Hobel gebaut. Sieht aus wie ne Glättkelle, wo man Schmiergelpapier drauf pappen kann.

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Damit geht das echt zügig, und das Ergebnis ist ziemlich gut. So macht das „Spaß“. Schlaucht ganz fürchterlich, aber man sieht, dass es vorwärtst geht. Nach zwei Wochen hardcorespachteln und -schleifen sah es auf der Werkbank dann so aus:

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Endlich hatte ich den Golf soweit, dass ich Rostschutzfarbe drüberblasen konnte.

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Aus dem Flickenteppich wird dadurch sofort ein ansehnliches Ergebnis. Und eine einheitliche Farbe lässt das Auto noch einmal glatter erscheinen.

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Wenn die Farbe trocken ist werde sehen, ob ichs so lassen kann. Wenn ja, kommt als nächstes ne Lage HS-Füller drauf. Das schließt die Poren und die letzten Schleifspuren. Mal sehen, ob es das halten kann, was es verspricht. Soll ja ein geiles Zeug sein.

Dann muss das noch einmal geschliffen werden. Danach dauert es nicht mehr lange, und es kann endlich rote Farbe auf die Kiste.

Es wird!

102 Km/h und ein toter…

Der Frühling ist da. Wurd aber auch verdammt noch mal Zeit. Und während andere am Wochenende angrillen haben wir angeblasen. Und Zwar den Crosser. Die Wiese hinterm Haus muss eh weg, und da bot es sich an, den Hobel mal übers Gras fliegen zu lassen. Schließlich müssen wir ja wissen, ob der auch mit anderem Untergrund als Modder klar kommt.

Ums vorweg zu nehmen: Natürlich kommt er klar. Und wie! Die erste Runde hab ich gefahren. Ich baller also nichts ahnend volle Pulle über die Wiese, als plötzlich ein Hase aufspringt und mir in suizidialer Absicht direkt vors Kart rennt. Ausweichen war bei dem Tempo nicht mehr drin. Somit kam, was kommen musste: Wir hatten den ersten toten für heute.

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Ich hab dann den Hasen beiseite geräumt. Der ist zwar nicht mehr sonderlich schön, aber als Futter für andere Viecher tut ders noch.

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Anschließend haben wir noch ein paar Runden gedreht, bis einer auf die Idee kam, mal ein Navi auf den Crosser zu packen. Damit können man ganz genau erkennen, wie schnell der Bock denn läuft. Gesägt, tun getan. Navi rausgeholt und mal geschaut, was der Hobel kann. 102 Km/h zeigte das Navi an, als ich den Anker werfen musste. Da geht noch mehr, aber die Wiese war irgendwann zu Ende. Ich hätte auch keinen Meter später bremsen dürfen:

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Das der Bock wirklich so schnell rennt, sieht man an Schuhs Pullover – er hatte da ne tote Fliege drauf.

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Schon der zweite Todesfall heute. Um nicht noch mehr Schicksale zu besiegeln haben wir Feierabend gemacht. Sicher ist sicher.