Schweißnähte zuschmoddern

Ich weiß, es klingt paranoid – aber ich war noch einmal um den Wagen herumgegangen um den Rostschutz zu kontrollieren. Nichts ist ärgerlicher, als mangelnde Vorsorge. Und ich habe tatsächlich ein paar Stellen gefunden, an denen die Farbe mit dem ersten Anstrich nicht ordentlich gedeckt hat. Also noch mal den Pinsel geschwungen und Rostschutzfarbe drauf.

Ist das jetzt schon Kinderarbeit? 😉

Der Einfachheit halber habe ich später noch einmal einen halben Liter Farbe mit etwas Verdünner gemischt und dann mit ner Druckbecherpistole am Vorderwagen verteilt. Geht halt doch besser als Pinseln – aber was tut man nicht alles, damit die Kinder ihren Spaß haben. 🙂

Nach ein paar Stunden Trockenzeit habe ich dann angefangen, die Schweißnähte unterm Fahrzeug zu versiegeln. Verwendet habe ich dafür überlackierbaren Karosseriekleber. Den hab ich ordentlich dick aufgetragen und dann mit einem Pinsel verstrichen. Ist ganz schön anstrengend, die dicke Pampe ordentlich zu verteilen. Soll ja schließlich wasserdicht sein.

Die Arme der Hebebühne habe ich zum Versiegeln zur Seite bewegt, damit sie nicht im Weg sind. Sprich: der Golf stand für kurze Zeit wieder auf den gleichen Böcken wie schon zu Anfang.

Feierabend. Die ganze Mumpe muss jetzt erst mal trocknen.

Finale Krebsvorsorge

Ich komme meinem primären Ziel mit großen Schritten näher. Beim finalen Krebscheck hatte ich noch ein kleines Loch am vorderen Querträger übersehen. Kurzerhand zugebraten und anschließend ordentlich mit Rostschutzfarbe eingejaucht. Schließlich soll der Gammel ja nicht binnen weniger Monate zurückkommen.

 

 

Schweißen ist jetzt endgültig fertig. Ich kanns auch, ehrlich gesagt, nicht mehr sehen.

Und was macht unser Acker?

Tja, das Getreide ist teilweise gedroschen. Platz genug zum Kartfahren wäre da jetzt. Allerdings liegt das Stroh noch da rum. Aufgrund der miesen Wetterlage regnet es da immer wieder rein. Und zum Pressen muss das Stroh nun mal absolut trocken sein. Bei gutem Wetter hätten wir schon die ersten Runden gedreht, so bleibt uns nur die Warterei und die Hoffnung auf Sonne.

Verdammt!

A neverending Story…

Der Kampf gegen den Rost erweist sich als hartnäckiger, als ich erwartet habe. Aber es geht voran. Das erst jüngst gefunden Loch im hinteren Radhaus war schnell zugeschweißt.

 

 

Dann gings weiter am Vorderwagen. Die Frontschürze war ja schon mal angepunktet. Sicherheitshalber habe ich noch einmal die neuen Kotflügel vorne angebaut und verschraubt. Das Spaltmaß zwischen Kotflügel und Tür war zum Kotzen. Leider habe ich davon kein Bild. Ich musste die Kotflügel ein wenig nacharbeiten, damit alles passt. So ist das nun mal mit den Nachbaukotflügeln. Originale passen sicher besser, müssen aber auch mit Gold aufgewogen werden.

 

 

Nach der Überprüfung aller Spalte und Maße konnte ich die Frontschürze fertigschweißen.

 

 

An den Seiten waren noch Durchrostungen. Da habe ich aus meiner 2mm Stahlblechtafel die passenden Stücke herausgeschnitten und eingeschweißt.

 

 

So, Feierabend für heute. Beim nächsten Mal den Vorderwagen noch ein wenig Schleifen und noch einmal auf übersehene Rostlöcher prüfen. Wenn ich nix mehr finde, bin ich mit dem Schweißen endlich durch.

Gott sei Dank!

Rostvorsorge und die Vorfreude auf die Kartsaison 2k11

In der letzten Zeit war es etwas ruhiger hier im Blog. Schuh ist umgezogen, ich war neulich in Ägypten und hatte in der letzten Woche die Ägypter hier in Deutschland zu Besuch. Stressige Tage, die aber jetzt ein Ende gefunden haben. Denn ich habe geschmeidige drei Wochen Sommerurlaub vor mir. Das bedeutet, dass ich in der Zeit versuchen werde, den Golf weiter voran zu treiben. Und somit kommt auch hier wieder ein wenig mehr Bewegung rein.

Außerdem dauert es nur noch wenige Tage, bis das Getreide auf unserem Acker gedroschen wird. Sobald das weg ist haben wir bis über den Jahreswechsel hinaus wieder einen Acker, auf dem wir unser Kart quählen können. Es wird also in Kürze hier auch wieder Stoff zu unserem Crosser zu finden sein.

Nichts desto Trotz war ich in der letzten Zeit nicht ganz untätig. Ich hab mir ne Gallone Rostschutzfarbe besorgt, ein wenig davon mit Verdünner versetzt und dann mit ner Druckbecherpistole unterm Auto verteilt. Zumindest mal im hinteren Bereich. Wenn die Farbe ordentlich durchgetrocknet ist kann ich die Karre dort versiegeln und Tank und Hinterachse wieder unterbauen.

 

 

Leider habe ich durch den hellen Kontrast der Farbe noch ein kleines Loch im hinteren Radlauf gefunden. Da muss ich also noch mal kurz ran. *seufz*

 

 

Mehr Lesestoff gibts im Laufe der Woche.

Christo wäre stolz auf mich

Neulich hatte ich mir ja Gedanken gemacht, wie ich am geschicktesten die Halle abhänge, um Sand und Lackiernebel nicht überall zu verteilen. Ich hab dann ein wenig in der Bucht gestöbert und bin über ein Angebot von Planen-Paule gestolpert. Der verkauft Gewebeplanen – alle Sorten und Größen. Ich hab denn bei ihm 3×6 Meter mit Aluösen zum Auffädeln gekauft. Drei mal. Zusammen mit Versand 30 Euro. Schnäppchen.

Ich hab dann in etwa 4 Metern Höhe Schnüre gespannt und die Planen aufgefädelt. Hab damit eine 1a Kabine gebaut. Christo wäre stolz auf mich!

 

 

Die Säulen der Hebebühne habe ich zusätzlich mit Transportfolie umwickelt. Damit kein Sand an die Spindeln kommt.

 

 

Den Sand selber hab ich von den Quarz-Werken ausm Nachbardorf geholt. Schwarzer Quarz-Sand, 5 Kilo-Sack 4 Euro 50. Kannste echt nicht sagen.

 

 

Damit habe ich dann den kompletten Golf von unten abgeblasen. Habe den U-Schutz nicht bis aufs Blech entfernen können. Aber das muss auch nicht. Es reicht, den losen und unterrosteten U-Schutz abzustrahlen und das Blech zu entrosten. Als ich fertig war wollte ich den Unterboden mit Rostschutzfarbe einjauchen – hatte aber wiedermal kaum noch Rostschutzfarbe.

Memo an mich selbst: Größere Pötte kaufen!

Also Feierabend. Außerdem sah ich aus wie Schwein.