Was für eine Schlammschlacht!

Das geile am Frühjahr ist: Der Frost geht, und der Regen kommt. Und das Wasser hat den Boden 1a aufgeweicht. Endlich die richtigen Rahmenbedingungen für unser Kart, einmal zu zeigen, was es wirklich kann. $chuH, Herr T und meine Wenigkeit haben sich der Herausforderung gestellt. Sprit auf den Hobel, alte Klamotten an und drauf auf den Acker. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und auch ohne Sinn und Verstand. Einfach rein in die Drecklöcher. Volle Pulle, alles was geht. Leider war der Acker so dermaßen aufgeweicht, dass bei unglücklichen Verkettungen diverser Umstände (in der Regel einfach nicht genug Schwung für das Dreckloch ;)) gar nix mehr ging. Sieht dann in etwa so aus:

[video:youtube:EboIvC6HBrE]

Nützt nix, da muss schweres Gerät ran. Gott sei Dank gibt der Hof so etwas her, und wir konnten das eine oder andere Mal dafür sorgen, dass der spaßige Nachmittag nicht an einer schnöden, wenn auch tiefen Wasserpfütze zu Ende geht.

[video:youtube:-Y7wgnBJJ1A]

Das Ende vom Lied: das Kart sah aus wie Sau, und wir wie Schwein. Eine nette Schicht Dreck bedeckt das Kart – da brauchts nicht viel Fantasie um zu erkennen, wie wir wohl ausgesehen haben könnten. Wobei dieses Bild zu Anfang gemacht wurde. Später war die Fangopackung deutlich dicker!

Aber was solls. Das Kart hält was verspricht, und wir waren restlos begeistert über die gigantische Schlammschlacht. Das sollte auf jeden Fall nicht unser einziger Trip in den Modder bleiben…

Die dreckigen Bilder gibts wie immer unter Full Story. 🙂

Frostfieber

Nach dem letzten äußerst erfolreichen Ausritt hat uns das Fieber gepackt. Frostfieber! Denn es war kalt geworden. In den Tagen zuvor war der Schnee geschmolzen und danach hatte der krasse Frost eingesetzt. Es war etwa -10°C, aber uns scheißegal. Kein normal veranlagter Mensch traut sich bei dem Wetter vor die Tür. Nur ein paar Bekloppte in einem kleinen Dorf in Gallien der Grafschaft machten sich auf, um den Crosser auszureiten. Macht auf steinhartem Boden zwar nicht ganz so viel Gaudi wie im Dreck, aber alles geht halt nicht immer. Immerhin haben wir noch ein kleines Dreckloch gefunden, von dem wir das Eis knacken konnten. Prima.

[video:youtube:n0yCa003olY]

Völlig sauber vom Karten zurückzukommen wäre auch völlig undenkbar. Immerhin hat das Kart gezeigt, dass es auch mit festem Untergrund problemlos klar kommt. Und sie Steuergeräte haben bewiesen, das ihnen eine Ladung Schlamm und Wasser nichts ausmacht. Damit war klar, dass uns nix mehr schocken kann und wir zügig einen neuen Termin zum ballern brauchten.

Bilder wie immer unter „Full Story“.

Endlich fahren, Scheiss auf Schnee… Rollen soll der Bock.

Wie Frank schon erwähnte fehlten hier und da noch ein paar Kleinigkeiten, aber das hat uns nicht davon abgehalten zu fahren. Das Kart funktionierte ja schon sehr zufriedenstellend und wir haben nicht auf´s Wetter geschaut, ist immer so ne Sache mit dem warten, vor allem wenn man ein paar Monate darauf hin gebaut hat und endlich fahren kann. Also dicke Sachen an den Start, das Kart betankt und raus auf den verschneiten Acker. Wir haben´s so gut es ging schon mal fliegen lassen. Problem war das uns der Gaszug immer wieder wegrutschte und wir nicht immer Vollgas geben konnten, was der Stimmung und dem Hochgefühl über das erschaffene aber keinen Abbruch tun konnte. Da wir ja auch komplett ohne Kotflügel oder Verkleidung fahren haben wir uns selbst schön eingesaut beim Kurvenfahren. Der Schnee lag zuhauf auf der Bodenplatte und uns selbst. Die Fahrspuren auf den letzten Bildern zeigen deutlich wie viel wir gefahren sind, und wer das Gefühl aber kennt so´n Bock zu reiten, der weiss das das alle nebensache ist in so einem Moment, wir waren nur Happy das wir fahren konnten. Das Kart hat die ganze Zeit fein durch gehalten, nicht wie das alte wo nach ner halben Stunde fahren auch ne halbe Stunde schweissen oder basteln angesagt war. Die Lust auf mehr war also geweckt, der nächste Fahrtermin sollte dementsprechend nicht allzu lang auf sich warten lassen. 😉

 

Im Video auch zu sehen und hören wie der Motor seine Standfestigkeit direkt unter Beweiß stellen muß, Drehzahl schön oben halten, ist ja kein Kindergeburtstag das ganze. Mehr Videos vom Fahren an diesem Tag sind bei YouTube hinterlegt, einfach mal durchklicken. 😉

 

[video:youtube:nhcNGNCJu-M]

Lange Rede, kurzer Sinn…

 

Hallo Leute, es freut uns euch hier begrüßen zu können. Wir haben uns zu diesem Blog entschlossen um euch Interessierten auf dem Laufenden zu halten was unser Projekt „Kart“ und eventuell andere Schraubereien betrifft. Hier wird demnächst chronologisch der Auf.- und Umbau des Kart´s beschrieben, wir wollen euch so gut es geht mit Neuigkeiten versorgen. Wir, das sind in diesem Falle Frank „McBain“ Hinken und Andreas „$chuH“ Kurucz. Jenachdem ob weitere Personen diesen Blog mitbeschreiben möchten werden diese natürlich umgehend mit genannt. Unser Kart baut ja schließlich auch auf einer Idee auf die wir in geselliger Runde beim Bier mit dem Stammtisch entworfen und umgesetzt haben.

 

Freut euch also auf spannende, manchmal auch unglaubliche Geschichten aus unserem Werkstattleben.

Greetz $chuH

Endspurt, Schrauben zwischen den Tagen, Ready for Take Off!

Dauert  nicht mehr lang, und das Jahr ist kaputt. Also ham wir uns noch einmal zusammengetan um die finalen Arbeiten zu erledigen. Frei nach dem Motto: schön machen wir das ein ander Mal, heute Abend soll der Bock laufen. Also Gas gegeben. Rudi und Schuh haben sich wieder der Schweißerei hingegeben, und ich habe mich auf den Weg gemacht, und ein paar astreine gebrauchte Stollenreifen ausm Ralleycross organisiert. Machen echt nen schmalen Fuß, die Dinger.

Viele Sachen waren dann am Abend noch nicht abgearbeitet, aber immerhin hatten wir den Hobel soweit, dass man ihn für ne anständige Probefahrt gebrauchen konnte. Eigentlich gings nicht, aber es juckte so sehr in den Fingern, dass wir es einfach riskiert haben. Herausgekommen ist dabei ein Hollywoodreifes Video, dass sich vor MadMax und Konsorten nicht verstecken muss – allerdings immer noch mit nicht funktionierendem Vergaser, aber was solls!

Have Fun!

 

[video:youtube:8DgIPhUS1GE]

 

Kleine Ergänzung zum Ende: ich hatte mich anschließend auch noch mit der Elektrik des Vergasers auseinandergesetzt, da der ja nicht ordentlich wollte. Leider gibts davon keine Fotos. Nach diversen Messungen stand fest, dass es ein defekt im Steuergerät sein muss. Also hab ich das Steuergerät geöffnet, und siehe da: ein Kontaktstift zur Spannungsversorgung der Elektronik im Steuergerät war abgeraucht. Da das Steuergerät Gott sei Dank mehr als nur eine Spannungsversorgung hat, hab ich kurzerhand eine Lötbrücke zum abgerauchten Pin eingesetzt. Und siehe da, der Vergaser lebt! Kaltstart geht, Leerlauf geht, und Gasannahme bei kaltem Motor geht auch. Prima!

Aber nur für ein paar Sekunden. Dann fing das Steuergerät an Rauchzeichen von sich zu geben. Mist. Ein Transistor samt dazugehörigem Widerstand war bockig, wollten nicht, und schmorte auf der Platine rum. Jetzt war mir auch klar, warum da ein Beinchen zur Spanungsversorgung abgeraucht war. Na klasse. OK, Steuergerät ist hin, kann also nix mehr passieren, wenn ich ein wenig ausprobiere. Ich hab mir den Lötkolben geschnappt und die beiden Übeltäter ausgelötet. Was nicht drin ist, kann auch nicht rauchen.

Und siehe da, der Vergaser geht immer noch. Hat jetzt ein wenig Probleme, den Leerlauf in der Warmlaufphase stabil zu halten, aber sonst funzt es tadellos. Kaltstart geht, und bei heißem Motor auch keine Probleme. Astrein – mehr brauchen wir nicht zum Glücklich sein. Und Kohle für ein neues Steuergerät gespart. DIe Kohle haben wir dann deutlich besser Investiert und nen Kasten Pils von gekauft.